Eiji Yoshikawa - Musashi
zum Buch:
Eine pictoreske Reise durch das traditionelle Japan, durch die Zeit der Samurai...
Musashi basiert auf der wahren Geschichte eines Samurai, der unter anderem allerhand hinsichtlich der Entwicklung des Schwertkampfes geleistet hat. Noch heute findet man viele Orte in Japan, die dem Helden geweiht sind.
Es ist die Geschichte eines Jungen, der mit seinem Freund Matahachi in den Krieg zog, um als grosser Samurai zurückzukehren. Die historische Schlacht von Sekigahara wurde allerdings von der Gegenseite, den Leute Togukawas gewonnen, die die überlebenden Hideyoshianhänger jagen und gefangennehmen. Musashi und sein Freund Matachi überleben wie durch ein Wunder, verletzt finden sie Obhut. Matahachi verfällt den Begierden, während Musashi weiter auf der Suche des Samurai-Weges viele Abenteuer und Kämpfe besteht, ebenso wie seinen eigenen Begehren. Die beiden treffen sich hier und da wieder. Im weiteren spielen Matahachis Verlobte, die schöne Otsu sowie deren Mutter und ein Zen-Priester eine grosse Rolle, um dem Buch nicht nur einen kämpferischen, sondern auch einen philosphischen, japannisch-kulturellen und romantischen Aspekt zu verleihen. Ich las das Buch, bevor ich nach Japan ging. Oder war das Buch ein Grund mehr, zu gehen?
"Die Welt ist immer erfüllt vom Rauschen der Wogen. Die kleinen Fische an der Oberfläche tanzen und spielen. Aber wer kennt die Seele des Meeres, hundert Fuß unten, wer kennt seine Tiefe?"